Thank God, I’ve killed the brute! – Wenn Autoren hassen, was Leser lieben

Vor ein paar Jahren, als ich meine Liebe zu Sherlock Holmes und seinen Abenteuern entdeckte und begann, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, machte ich eine schockierende Entdeckung. Ich erfuhr etwas, das jeder Sherlockianer früher oder später herausfindet. Etwas, das dem detektivgeschichten-liebendem Herz einen Stich versetzte: Sein Schöpfer, Sir Arthur Conan Doyle, konnte Holmes nicht ausstehen.

If I had not killed him, he would certainly have killed me.
Sir Arthur Conan Doyle über den Tod von Sherlock Holmes

Der Detektiv, dessen Namen jedes Kind kennt, war seinem geistigen Vater zuwider. Doyle fand, dass das Schreiben von Holmes-Geschichten ihn von wichtigeren, bedeutsameren Dingen abhielt – vom Schreiben seiner historischen Romane nämlich. Holmes war nicht viel mehr als ein Gehaltscheck für Doyle. Blöd nur, dass der Autor seines Detektivs zwar überdrüssig war, die Öffentlichkeit allerdings nicht genug von ihm bekommen konnte. Ja, die Menschen liebten ihren Londoner Privatdetektiv. Einige dachten sogar, er wäre eine reale Person. Doyle erhielt Briefe, die an Sherlock Holmes adressiert waren, in denen Menschen ihre Bewunderung ausdrückten und den Detektiv baten, sich ihrer Probleme anzunehmen. Seine Schöpfung hatte ein Eigenleben entwickelt und war bald berühmter als ihr Autor – das ärgerte Doyle. Er verlangte höhere Honorare für neue Geschichten, im Glauben, das Strand Magazine, in dem die Geschichten veröffentlicht wurden, würde dies als Zumutung, ja gar als Anmaßung verstehen und die Forderung zurückweisen. Aber das Strand Magazine zahlte – die Leser wollten Holmes, nichts als Holmes. Doch Doyle hatte genug. So schrieb er an seine Mutter: “I think of slaying Holmes…and winding him up for good and all. He takes my mind from better things.” Und obwohl seine Mutter Doyle davon abriet, ließ er den Detektiv in der Geschichte The Final Problem (1893) schließlich zusammen mit seinem Erzrivalen, Professor Moriarty, in die Tiefen des Reichenbach Wasserfalls stürzen.

Sherlock_Holmes_and_Professor_Moriarty_at_the_Reichenbach_Falls

Illustration: Sidney Paget, „The Death of Sherlock Holmes, Public domain, Wikimedia Commons

Holmes war tot, Doyle frei, der Aufschrei der Leserschaft immens. Das Strand Magazine verlor in kurzer Zeit 20.000 Abonnenten. Angeblich trugen Menschen in den Straßen Londons sogar Trauerbinden und es gibt Berichte, dass Doyle auf offener Straße attackiert wurde (ob das tatsächlich stimmt, darf man allerdings bezweifeln). Und obwohl Doyle zufrieden verlauten ließ: „Thank God, I’ve killed the brute!“ war die britische Bevölkerung „not amused“. Gemessen an heutigen Maßstäben war das in etwa so, als hätte J.K. Rowling Harry Potter im vierten Schuljahr abgemurkst.

Natürlich wissen wir heute, dass Doyle den Detektiv nach acht bzw. zehn Jahren doch wieder zum Leben erweckte. Zunächst nur im Roman The Hound of The Baskervilles (1901), der noch vor den Ereignissen am Reichenbach Wasserfall spielt. In der etwas löchrigen, wenngleich ausgesprochen unterhaltsamen, Geschichte The Empty House (1903) kehrt Holmes aber schließlich vollends wieder in das Reich der Lebenden zurück. In einem der vermutlich größten Comebacks der Literaturgeschichte behauptete Doyle, der Detektiv wäre eigentlich gar nicht, wie angenommen, in den Wasserfall gefallen. April, April! Da wurde selbst der arme Watson ohnmächtig.
Aber auch diese Auferstehung geschah nicht aus Liebe zu Holmes oder der Leserschaft, sondern hatte vermutlich eher mit ein paar saftigen Schecks zu tun. Dennoch entspannte sich Doyles Verhältnis zu Holmes nach dieser Zeit etwas – zumindest hasste er ihn nicht mehr ganz so leidenschaftlich wie zuvor. Aber von Begeisterung kann man auch nicht gerade sprechen.
(Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, empfehle ich euch übrigens Mattias Boströms exzellentes Buch Von Mr. Holmes zu Sherlock oder die englische, überarbeitete Ausgabe From Holmes to Sherlock.)

Mich hatte diese Entdeckung seinerzeit in jedem Fall schockiert und auch heute finde ich, dass das ambivalente Verhältnis Doyles zu Holmes eines der spannendsten Themen rund um den Mythos Holmes darstellt. Aber es ist auch, so finde ich zumindest, eine kleine Tragödie. Sherlock Holmes ist der berühmteste Detektiv der Welt und kann – damals wie heute – tausende, wenn nicht gar millionen Menschen seine Fans nennen. Dass Doyle keiner davon war, macht das Sherlockianer-Herz ein klein wenig betroffen.
Aber wie sich herausstellt, ist Doyle nicht der einzige Autor, mit einer derartigen Geschichte. Und ich spreche jetzt nicht von Autoren, die aus perfektionistischen Gründen unzufrieden mit ihrer Arbeit sind, sondern von denen, die bereuen, ein Buch geschrieben oder einen Charakter erschaffen zu haben.

Zum Beispiel hatte „The Queen of Crime“, Agatha Christie, fast genau dasselbe Problem wie Doyle: Sie hasste einen ihrer Detektive. Nein, nicht Miss Marple. Es war Hercule Poirot. Ungünstig für Frau Christie war auch hier, dass Leser und Verleger den bärtigen Belgier liebten. Christie hingegen beschrieb den Ermittler als „detestable, bombastic, tiresome, ego-centric little creep“. Doch obwohl Sie ihn so inbrünstig verabscheute, ließ sie ihn weiter ermitteln, sicherten die Buchverkäufe doch finanzielle Stabilität für sie und ihre Familie. Money makes the world go round.
Auch Ian Fleming, Vater der James Bond Romane, war nicht gerade angetan von seiner Schöpfung. Er bezeichnete 007 als “cardboard booby” und gab offen zu: “I can’t say I much like the chap.” Warum er trotzdem weiter schrieb? Nun ja, auch hier lautet die Antwort vermutlich: Money, money, money…

Aber es geht natürlich nicht immer nur um Geld. Manchmal geht es auch um Ruhm. Oder vielleicht besser um ungewollten Ruhm. So war beispielsweise A.A. Milne, der Autor von Winnie the Pooh, zwar dankbar für den Erfolg der Bärengeschichten, aber ein wenig unzufrieden damit, dass sein Name fortan für Kinderbücher stand und seine Romane, Drehbücher und Theaterstücke für Erwachsene vergleichsweise wenig Beachtung fanden. Aber gut. Das Leben ist eben kein Ponyhof, nicht wahr? Mal biste der Bär, mal biste der Hase.

Auch die Reaktionen der Leserschaft können einen Autor offenbar zu einer gewissen Abneigung gegenüber ihrer Schöpfung treiben. So war beispielsweise Peter Benchley, der Autor von Jaws (Der weiße Hai) von der „Sharkphobia“ schockiert, die das Buch, und besonders die Filmadaption von Steven Spielberg auslöste.
Alle Welt fürchtete sich vor dem großen weißen Hai. Selbst in Baggerseen hielt man Ausschau nach der unheilbringenden Rückenflosse. Fast schien es, der Hai wäre der Erzfeind der Spezies Mensch. Dabei sterben tatsächlich jährlich weniger Menschen durch Haiangriffe als durch Blitzschläge, Autounfälle, oder Angriffe von Kühen. Benchley widmete sein späteres Leben daher dem Schutz der Haie. Das nenn‘ ich mal Plot-Twist!
Ein wenig anders verhält es sich hingegen mit Annie Proulx, der Autorin der Geschichte Brokeback Mountain – aber auch hier spielen die Reaktionen der Leser eine Rolle. “I wish I’d never written the story.” soll die Autorin sogar gesagt haben.
Der Grund? Leser senden ihr ständig Fan-Fiction und umgeschriebene Verläufe der Geschichte, weil sie der Meinung sind, die Geschichte verdiene ein Happy End. Proulx meint, diese Leser hätten die Geschichte überhaupt nicht verstanden und würden missachten, dass Brokeback Mountain keine Liebesgeschichte, sondern eine Geschichte über Homophobie ist. Sie sei es langsam leid, sich mit dem falschen Verständnis der Leser auseinanderzusetzen. Das mag natürlich frustrierend für die Autorin sein, aber wie der Empfänger einer Botschaft diese aufnimmt, entscheidet leider nicht nur der Sender…

Das zu hassen, was Millionen Menschen lieben und für etwas gefeiert zu werden, das einem selbst zuwider ist, muss ein – gelinde gesagt – merkwürdiges Gefühl sein. Und obwohl derartige Antipathien gegenüber der eigenen Schöpfung bei Fans vielleicht zunächst auf Unverständnis stoßen oder für einen bitteren Beigeschmack sorgen, kann man es auf einer sehr kleinen Ebene vielleicht doch irgendwie nachvollziehen. Wer hat noch nicht so lange an einem Projekt gearbeitet, dass man danach einfach die Nase voll davon hatte und sich dachte: „Können wir nicht einfach über etwas anderes reden?“ Oder wer wurde nicht schon einmal für etwas gelobt, bei dem er sich gar nicht so wirklich Mühe gegeben hat? Und wer war noch nie gut in etwas, das ihn wirklich überhaupt nicht interessiert? Wer hat noch nie in einem Job gearbeitet, den man einzig aus dem Grund angenommen hat, um nicht arbeitslos zu sein? Und auch wenn Doyle und Co. ihrer Schöpfung überdrüssig waren, sollte das uns nicht davon abhalten, diese Figuren und Geschichten genauso leidenschaftlich zu lieben, wie ihre Autoren sie hassten. Irgendjemand muss das Liebe-Hass Verhältnis schließlich wieder ins Gleichgewicht bringen.

64 replies

  1. Hi,
    ein großartiger Blogartikel. Das, was du erzählst, wusste ich alles noch gar nicht. Wirklich interessant – und super unterhaltsam geschrieben. So naiverweise denkt man ja immer, ein Autor würde seine Protas mögen. Doch das ist wohl nicht immer der Fall 🙂
    Grüße
    Daniela

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    • Hallo Daniela, danke Dir! Ich war auch ganz lange davon ausgegangen dass Autoren ihre Figuren lieben müssten. Vor allem weil man ja, wenn man etwas toll findet, ohnehin möchte, dass die ganze Welt diese Dinge ebenfalls mag 😀 Liebe Grüße

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  2. Interessanter Artikel. Ich glaube, das große Problem dabei ist auch, dass man sich als Künstler ja selbst verwirklichen will. Durch das Erschaffen einer – nennen wir es – Kultfigur wollen die Konsumenten dann immer mehr davon. Eben das alte Problem: Die Leute wollen immer mehr vom Gleichen. Als Künstler kann das natürlich dann irgendwann so extrem gegen einen selbst arbeiten, dass man quasi nichts anderes mehr abliefern darf oder kann, weil es sich einfach nicht verkauft.
    Die angesprochene JK Rowling hat ja ein ähnliches Problem (auch wenn ich nicht weiß, wie sehr sie das stört). Außer Potter oder zumindest Geschichten aus diesem Universum, verkauft sich da ja auch nichts. Mit ihren Krimis ist sie, soweit ich weiß, auch gefloppt. Selbst, nachdem sie offenlegte, dass diese von ihr unter einem Pseudonym verfasst wurden.
    Das lässt sich nebenbei auch auf andere Bereiche übertragen. Der Unterhalter Andy Kaufman beispielsweise übernahm in den 70ern eine Rolle in der TV-Serie „Taxi“, die so sehr zum Kult avancierte, dass die Besucher seiner Shows nicht mehr Kaufman sehen wollten, sondern nur noch ihn innerhalb dieser Figur. Dazu ist der Film „Man On The Moon“ sehr empfehlenswert. Da sieht man ganz gut, wie sich so etwas verselbstständigen kann.
    Ich selbst schreibe ja auch und mich würde es ebenfalls sicher schnell stören, wenn die Leser nur noch Nachschub einer Reihe haben wollen. Dadurch würde ich mich zu sehr in eine Richtung gedrängt fühlen und der Spaß am Schreiben würde darunter sicher sehr stark leiden.

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    • Schöner Kommentar – danke dafür 🙂
      Ich glaube ja tatsächlich, dass es mich selbst auch total stören würde wenn ich ein Autor wäre. Man gibt sich Mühe, will sich entwickeln, hat neue Ideen, aber keine Sau interessiert’s – das muss unglaublich frustrierend sein. Als Leser ist man natürlich aber in einer anderen Position. Man möchte mehr von den Geschichten, die man so liebt. Genau so wie man mehr Eis will, sobald man mal welches gekostet hat. Ich hatte auch überlegt J.K. Rowling noch mit in den Artikel einfließen zu lassen, weil sich ihre Krimis nicht so gut verkaufen. Aber ich habe bei ihr eigentlich nicht das Gefühl, dass sie das besonders stört. Wenn sie genug von Harry und seiner Welt hat, so verbirgt sie es zumindest sehr gut. (Was mir persönlich sehr recht ist.)

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      • Ja, generell ist das schon so. Ich ticke da ja etwas anders. Hin und wieder eine Fortsetzung ist schon okay, aber ich mag es viel mehr, in immer neue Welten einzutauchen und neue Figuren kennenzulernen. Auch als Leser.

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      • Das mag ich auch sehr gern, neue Welten zu entdecken ist großartig 🙂 Aber ich genieße auch das Zuhause-Gefühl bei Geschichten und Charakteren, die ich schon lange kenne. Das ist dann immer wie das Wiedersehen mit einem guten alten Freund 🙂

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      • Ja, sehe ich auch so. Ich bin nur immer auch froh, wenn dann ein Abschluss gefunden wird. Ich brauche zB nicht noch mehr von Potter. DIe Geschichte ist erzählt und fertig. Nach 7 Büchern ist dann was Neues auch mal wieder ganz schön.

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  3. Tollen Artikel hast Du wieder verfasst. Ja, die Praxis ging nicht gerade gut, als der junge Arzt sich dann wieder dem Schreiben zu wähnte. Und Krimis in der Form gab es kaum, der Erfolg überraschte ihn sehr. Seine Romane um die Jules Gerne ähnliche Geschichte“Die vergessene Welt“ und andere Challenger Geschichten sind ja wenigstens noch einigen Fans bekannt. Geadelt würde er dann prompt für eine geschichtliche Rechtfertigung, die keiner mehr kennt. Ich glaube, da würde jeder Autor Frust schieben. Gott sei Dank hat er uns trotzdem den unvergessenen Detektiv geschenkt. Und der muss ja in der BBC Serie auch den „verdammten Hut aufsetzen“, obwohl er ihn nicht mag!
    Liebe Grüße
    Nina

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    • Danke, Nina 🙂
      Ja, man kann sich halt nicht immer aussuchen wie das Leben so spielt 🙂 Hast du schon was anderes von Doyle gelesen? Ich hab vor einer Weile mal The Lost World gelesen – fand ich nett, aber tatsächlich eben nicht so spannend wie die Sherlock Holmes Stories. Wobei ich sagen muss, das Doyle auch in der Dino-Geschichte ein echtes Händchen für Atmosphäre beweist.

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      • Ja, die Holmes Geschichten (vor allen Dingen eben auch die Kurzgeschichten!) sind am Besten. Bei Romanen war Doyle nicht so stark, selbst der die Baskerville Geschichte hat (wie Du ja auch schreibst) „Holpersteine“.
        Aber Holmes ist einfach als Figur so besonders, einzigartig, alles was danach kam, wirkte doch etwas nachgemacht. Ich glaube, dass hatte keiner erwartet, weder Doyle, noch die Verlage.
        Liebe Grüsse
        Nina

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  4. Hallo!
    Ein wirklich toller Artikel mit interessanten Einsichten. Ehrlich gesagt, war mir nichts davon bisher bekannt, jetzt bin ich doch ein wenig sprachlos 😅 meine Mutter kann Holmes auch nicht leideb, da bin ich froh, dass sie damit nicht ganz allein ist 😄

    Liebe Grüße!
    Gabriela

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  5. Ich bin mittlerweile sogar bei GRR Martin skeptisch, ob er seine Reihe noch mag. Von Hass will ich nicht sprechen, ich kenne den Mann schließlich nicht persönlich. Aber diese ständigen Verschiebungen sind ja mittlerweile schon ein Running Gag geworden.

    Das mit Doyle und seinem Hass auf Holmes wusste ich tatsächlich schon. Ein wenig kann ich es schon nachvollziehen, aber andererseits war der Mann ja auch dank Holmes überhaupt in der Lage seine historischen Romane einem größeren Publikum vorzustellen, gerade in den damaligen Zeiten. Ist ein wenig wie mit den Schauspielern, die ihrer Vorzeigerolle irgendwann überdrüssig werden. Oder sie bis zum Ende lieben, wie Hugh Jackman seinen Wolverine. 😉

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    • Wahrscheinlich geht einem alles irgendwann auf die Nerven, das man machen MUSS weil andere es wollen – egal ob nun als Autor oder Schauspieler. Ich erinnere mich ja da gerne an Robert Pattinson, dem der Hass auf die Twilight Filme bei den Presseterminen (verständlicherweise) quasi aus der Nase tropfte 😀

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      • Zurecht. Aber Vorwürfe mache ihm nicht! Wenn ein Jungschauspieler die Möglichkeit auf die Hauptrolle in der Verfilmung einer erfolgreichen Buchreihe hat, wäre er ja bescheuert nicht zuzugreifen.

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  6. Hach, super cooler Artikel, danke dafür 🙂

    Ich wusste tatsächlich nichts davon.
    Total faszinierend, wie manch Autor so über seine eigenen Charaktere denkt.
    Und das mit Brokeback Mountain finde ich irgendwie krass.
    (Ich muss dazu sagen, dass ich den Film nicht kenne)
    Wenn die Empfindungen der Leute doch so sind, da kann eine Autorin noch so oft denken, dass der Film falsch verstanden wurde 😀

    Liebe Grüße,
    Nicci

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    • Danke Dir! Ich find‘ Poirot jetzt ja gar nicht soooooo unausstehlich (sympathisch allerdings auch nicht). Aber als Holmes Fan ist man ein wenig Arroganz und Überheblichkeit eben gewohnt 😀

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  7. Hallo,

    ich war auch richtig erschrocken, als ich vor vielen Jahren das erste Mal las, dass Arhur Conan Doyle meinen geliebten Sherlock so sehr hasste…

    Da kann ich es schon eher nachvollziehen, das Agatha Christie ihren Poirot nicht mochte, da ziehe ich Miss Marple deutlich vor.

    Ich meine, mal gelesen zu haben, dass der Sohn von Milne später sehr unglücklich darüber war, dass er durch seinen Vater für immer mit Winnie the Pooh verbunden war, und das noch als Hauptcharakter.

    Ich habe diesen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

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    • Oh danke Mikka, für die Verlinkung – freut mich, dass Dir der Artikel gefällt.
      Ja, Milnes Sohn, Christopher Robin, war sehr unglücklich über den Ruhm der Geschichten. Auch irgendwie tragisch… LG

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  8. Hey,

    ich bin gerade durch Zufall hier gelandet, aber ein wirklich sehr interessanter und informativer Artikel! Aus irgendwelchen Gründen war mir gar nicht so bewusst, dass James Bond und „Der weiße Hai“ eine Romanvorlage haben – shame on me. ^^
    Manche Anekdoten – Stichwort Haischutz – sind dabei durchaus amüsant, ansonsten ist es etwas traurig, wenn man nur noch wegen des Geldes weiterschreibt … und weniger traurig als vielmehr stressig, wenn man nur noch wegen der Leserschaft weiterschreibt.

    Wobei ich mir ja schon manchmal denke, dass manche Fangirls (oder -boys*) ein wenig eskalieren, wenn es um manche Werke geht, auch in Bezug darauf, was manchal geshippt wird. Dass man dann als Schöpfer*in unter Umstünden ein wenig fassungslos dem gegenüber steht, kann ich verstehen.
    Umgekehrt ist es aber auch das, worauf man sich einlässt, wenn man etwas veröffentlicht. Denn, wie du schreibst, es geht nicht nur um den Sender. Gerade bei Büchern entwickelt doch jede*r eine eigene Version der Geschichte mit eigenen Hintergründen, Zusammenhängen und Interpretationen, und das muss einem klar sein, wenn man was veröffentlicht. Und dann kann es passieren, dass Leser*innen ein anderes Bild von Charakteren oder Zusammenhängen haben als der*die Autor*in.
    Umgekehrt entwickelt man sich als Autor*in auch weiter und mag dann vielleicht irgendwann die eigenen Held*innen nicht mehr. xD

    Wobei es immer irgendwie tragisch ist, wenn Künstler*innen auf eine Gestalt/ ein Werk reduziert werden und alles dar+ber hinaus floppt. Was oft genug passiert.

    Liebe Grüße,
    Dana

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    • Danke, Dana 🙂 Freut mich sehr!
      Ja, jede Münze hat halt ihre zwei Seiten. Klar, ein Autor will erfolgreich sein, aber sich auch selbst verwirklichen. Beides zusammen scheint aber gar nicht so einfach zu sein. Und ganz generell ist das Verhältnis zwischen Leser und Autor natürlich ein ganz spannendes – wie weit die Erwartungen da manchmal auseinanderklaffen ist sehr interessant. Und die Sache mit den Fangirls bzw. Fanboys, die du ansprichst, macht mir auch manchmal Sorgen. Unglaublich wie einige da ausrasten weil ihre Erwartungen nicht erfüllt werden oder Dinge anders verlaufen als sie es erwartet hatten. Die Reaktionen auf die letzte Staffel Sherlock waren dafür ein gutes Beispiel. Nicht dass ich selbst ein allzu großer Fan davon gewesen wäre, aber wie viel Wut da aus einigen Fankreisen (insbesondere den Johnlock Shippern) kam, war extrem erschreckend…
      Liebe Grüße

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  9. Spannender Beitrag. Dass mit Arthur Conan Doyle habe ich mal im Rahmen einer Hausarbeit mitbekommen, aber mich hat Sherlock Holmes auch nie wirklich groß interessiert. Nur die Parallelen zu Dr. House 😀 Die anderen Beispiele kannte ich noch nicht, sehr interessant.

    Jedenfalls kann ich den Frust schon nachvollziehen. Nur eine Reihe fortzusetzen, weil die Nachfrage da ist und nicht, weil die Person es selber will, das schränkt die schriftstellerische Autonomie doch ziemlich ein. Vor allem, wenn noch so viele andere Ideen da sind, aber die keinen interessieren. Und nicht zuletzt muss verkraftet werden, wenn die Figuren dann bekannter werden als die Person selbst.

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    • Ha! Ja, die Dr. House Figur beruht ja anscheinend auf Holmes – deshalb wohnt House in der Serie auch in der Baker Street 😀 Auch ein sehr spannendes Thema!
      Dass man als Autor gefrustet ist, wenn die Leser immer nur den selben Kram lesen wollen, kann ich durchaus nachvollziehen – wahrscheinlich würde es mir selbst auch nicht viel anders gehen. Aber als Leser liest man meist eben doch gerne mehr von dem, was man so lieb gewonnen hat 🙂

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  10. Hallo Karo,
    ich bin durch das Litnetzwerk auf Deinen Blog gestoßen und als Anglophile und Sherlockian musste ich natürlich diesen Artikel lesen. Ich kannte die Geschichte zwar schon, aber man kann doch nie genug davon lesen nicht wahr und muss sagen, ich musste aufgrund Deiner humorvollen und direkten Art wirklich oft schmunzeln *g*. Toller Artikel!
    So, und ich stöbere jetzt noch so ein bissl still und leise bei Dir rum und wünsche Dir noch einen schönen Abend.

    Liebe Grüße aus Wien
    Conny

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  11. Hey Karo!
    Ich finde deinen Beitrag unglaublich interessant und als Sherlock Fan war es ein muss diesen zu lesen. Du hast ihn wirklich toll und unterhaltsam geschrieben und ich hätte nicht erwartet, dass Doyle seine eigene erschaffene Person nicht mag, aber manchmal ist das nun einmal so und Sherlock ist nun auch keine einfache Person.

    Alles Liebe,
    Julia

    #litnetzwerk

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    • Danke, Julia 🙂 Ja, du hast vollkommen recht, Holmes ist nicht der angenehmste Zeitgenosse. Aber aus Sicht des Lesers eben ziemlich unterhaltsam 😀 Liebe Grüße

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  12. Hi Karo,
    ich wusste gar nicht, dass Doyle Holmes gehasst hat. Sehr interessant näheres zu erfahren. Und ich kann diesen Weg einen Charakter deswegen sterben zu lassen gut nachvollziehen. Nur weil man etwas selbst erschaffen hat, muss man es nicht zwingend lieben.

    Liebe Grüße
    Lilly
    #litnetzwerk

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    • Hey Lilly 🙂 Ich kann das auch nachvollziehen. Manchmal gehen einem die eigenen Projekte auch nach einer Weile auch auf die Nerven – auch wenn man erstmal total enthusiastisch bei der Sache war. Als Autor will man sich ja vermutlich weiter entwickeln und es ist dann sicherlich nervtötend wenn die Leser immer nur nach dem einen verlangen 😀 Als Leser ist das natürlich was anderes – ich hätte üüüüberhaupt nichts dagegen gehabt, wenn Doyle noch ein paar mehr Holmes Geschichten geschrieben hätte 😀

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  13. Oh, wow! Was für ein unglaublich spannender und informativer Beitrag! Ich meine, schon mal gehört zu haben, dass Holmes von nicht gerade Doyles Liebling war, aber gerade Agatha Christies Einstellung gegenüber Poirot hat mich dann doch überrascht. Es ist faszinierend, wie die Wahrnehmung von den AutorInnen und LeserInnen hier vollkommen auseinandergehen.
    Vielen Dank für den Artikel!
    Alles Liebe
    Isabella

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    • Hey Isabella, vielen Dank für die lieben Worte 🙂 Mich hat Agatha Christie auch total überrascht – ich hab total dumm aus der Wäsche geguckt als ich bei der Recherche für den Artikel auf ihre Einstellung zu Poirot gestoßen bin 😀 Das sind ja doch recht harte Worte, die sie da gewählt hat…

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  14. Hallo,

    ein toller Post! Dass Doyle Holmes nicht mochte, habe ich schon mal gehört. Daher war das jetzt kein allzu großer Schock, auch wenn es mich überrascht, wie stark seine Abneigung gegen ihn war.
    Dass es bei den anderen Beispielen, die du nennst, ähnlich war, wusste ich dagegen noch nicht und fand es sehr interessant. Danke dir für die Aufklärung darüber!

    Viele Grüße
    Sarah

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    • Danke, Sarah 🙂 Die Recherche für den Artikel hat total Spaß gemacht und ich war auch teilweise ziemlich überrascht, was ich da so herausgefunden habe. Man denkt ja als Leser naiverweise immer, dass Autoren ihre Figuren und Geschichten lieben müssten 😀 Viele Grüße

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  15. Hey 🙂
    Ich habe letztes Jahr „Von Mr. Holmes zu Sherlock“ gelesen, deswegen war mir diese Anekdote durchaus bekannt. Schätze aber auch, dass Doyle am Ende vernünftig genug war, nicht auf Dauer die Hand zu beißen, die ihn fütterte 😀 …
    Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass man irgendwann als Autor nicht mehr auf eine bestimmte Figur festgelegt werden will. Joanne K. Rowling hat ja anscheinend aus dem Grund am Anfang unter Pseudonym angefangen, ihre Krimis zu schreiben. Ironie an der Sache: So richtig erfolgreich wurden die Krimis erst, als durchgesickert ist, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt.
    Liebe Grüße
    Ascari
    #litnetzwerk

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    • Hi Ascari 🙂 Ja, Mr. Doyle war auch kein Dummkopf – die Kuh hat er natürlich dann noch ein bisschen gemolken… Nicht dass ich was dagegen habe – einige der späteren Holmes Geschichten gehören zu meinen absoluten Favoriten 😀
      Frau Rowling ist in dem Zusammenhang natürlich auch ein spannendes Beispiel. Ich hab bei ihr aber nicht den Eindruck, dass es sie sonderlich stört, dass die Krimis auch nach der Enthüllung des Pseudonyms nicht so erfolgreich waren. Sie scheint Harry und seiner Welt noch nicht so überdrüssig zu sein. Da steckte vermutlich auch einfach etwas mehr Herzblut drin als bei Doyle. Aber vielleicht verbirgt sie es auch einfach ganz gut…

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  16. Hallo

    Das ist mal ein gut recherchierter Beitrag! Und dann noch so viele spannende Fakten. Ich habe vieles gar nicht gewusst, nur das mit Sherlock Holmes war mir bereits bekannt.

    Hat viel Spass beim Lesen gemacht und ich bedanke mich für die kurze Unterhaltung.

    Liebe Grüsse

    Josia

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  17. Hallo Karo,
    ich kann mich den anderen Beiträgen hier nur anschließen, das war wirklich klasse recherchierter Beitrag! Mir war von den genannten Autoren auch noch gar nichts bekannt, wobei ich ja auch manchmal vermute, dass der ein oder andere Autor irgendwann genug von seinen Geschichten hat und sich um anderes kümmern möchte. J.K. Rowling war hier auch die erste Person, die mir da eingefallen ist, aber das haben ja jetzt schon einige genannt 😉

    Liebe Grüße
    Anja
    #litnetzwerk

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    • Danke Dir, Anja 🙂 Ich hoffe ja, dass J.K. Rowling nicht irgendwann anfängt, Harry und die Zaubererwelt zu hassen. Aber im Moment hab ich bei ihr noch den Eindruck, dass da noch eine Menge Zuneigung drinsteckt. Aber vielleicht verbirgt sie den Ärger darüber, dass ihre Krimis nicht so erfolgreich sind, einfach ganz gut 😀

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  18. Wow – ein starker, sehr interessanter Artikel. Ich bin bisher eher durch die Film/Serien-Adaptionen auf Holmes aufmerksam geworden und bin von diesen auch ein großer Fan. Aber mit den Hintergründen habe ich mich bisher nicht wirklich beschäftigt – obwohl es ja wirklich ein Stück Kultur / Allgemeinwissen ist – zumindest überhaupt zu wissen, wer Holmes ist und worum es geht. Ich konnte es mir bisher auch nicht vorstellen, dass Autoren ihre Charaktere nicht wirklich mögen. Selbst die Antihelden haben ja irgendwo ihre Liebhaber. Ich kann es aber durchaus nachvollziehen, dass man seinen großen Erfolg irgendwann satt hat, wenn anderes dafür kaum Beachtung bekommt, wie viele hier ja auch schon erwähnt haben.

    Liebe Grüße,
    Angie

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    • Danke Dir, Angie 🙂 🙂 🙂 Ich glaube auch, dass man den Erfolg irgendwann satt hat, wenn man immer nur auf das eine Thema reduziert wird. Man will ja vielleicht doch mal was anderes probieren. Und dann festzustellen, dass das niemanden interessiert, ist bestimmt frustrierend.
      Welche Holmes Filme bzw. Serien kannst du denn empfehlen? Ich bin ja, mal von BBCs Sherlock, auch ein großer Freund der Granada Produktion mit Jeremy Brett 🙂

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  19. Hallo Karo,

    vielen Dank für diesen interessanten Beitrag. Mir war bisher gar nicht bekannt, dass Arthur Conan Doyle den wunderbaren Sherlock Holmes, den ich spätestens durch die BBC-Serie lieben gelernt habe, so sehr gehasst. Wirklich schade, auch wenn ich es, wie du selbst schreibst, auf eine gewisse Art durchaus nachvollziehen kann. Sollte ich jemals erfahren, dass meine Lieblingsautorin meine Lieblingsfigur hasst, würde mir das aber wirklich das Herz brechen. Dazu kommt es also hoffentlich nicht, zumal ich das Gefühl habe, dass sie die Figur über alles liebt. Und dass J.K. Rowling Harry, Ron und/oder Hermine hassen könnte, ist für mich auch nahezu unvorstellbar.

    Viele Grüße, Stephie

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    • Hey Stephie, mir würde es auch das Herz brechen wenn J.K. Rowling irgendwann bekannt geben würde, dass sie Harry Potter hasst… Aber ich glaube ja, so weit wird es niemals kommen. Toi, toi, toi – noch so einen Schock könnte ich nicht verkraften 😀

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  20. Wie weit das Ausrasten von nicht begeisterten Fans geht, kann man sehr schön in Stephen Kings Roman „Misery“ sehen: Der seiner Romanheldin überdrüssige Romanautor wird von einer wahnsinnigen Krankenschwester gekidnappt und eingesperrt und von ihr gezwungen, einen neuen Roman mit ihrer Lieblingsheldin zu schreiben.

    Da bekommt man wirklich Gänsehaut.

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  21. Liebe Karo,
    durch Niccis Verlinkungen in ihrer Entdeckungstour bin ich gerade auf deinem Blog aufmerksam geworden und muss vorab erst einmal loswerden, dass ich deinen Schreibstil großartig finde! Ich habe diesen Text hier wahnsinnig genossen. Obwohl ich eigentlich nur drüberfliegen wollte, so hast du mich wirklich vom ersten Moment an gelockt und ich musste vom ersten bis zum letzten Satz alles verschlingen. Wirklich schön!
    Über all die Autoren, die eigentlich nicht viel Sympathie für ihre Helden übrig hatten, wusste ich absolut nichts. Also über ihre Abneigung ihren Figuren gegenüber, haha. Die Autoren kannte ich -zum Glück- schon noch. Ich kann den Gedanken sogar wirklich nachvollziehen – irgendwie möchte man für das Lob bekommen, worin man viel Herzblut steckt und nicht etwas, was irgendwie aus Versehen quasi entstanden ist, haha. Aber schön ist es ja irgendwie trotzdem, hihi.
    Alles Liebe,
    Sarah

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    • Hey Sarah 🙂 Vielen Dank für die Komplimente – freut mich sehr dass dir der Artikel gut gefallen hat 🙂 🙂 🙂
      Ich kann das auch ein bisschen nachvollziehen. Wahrscheinlich hat jeder schon mal die Erfahrung gemacht, dass man sich voll in etwas reingehängt hat und mit Eifer am Werk war und alle anderen dafür nur ein müdes Schulterzucken übrig aben. Oder eben andersrum: Irgendwas hinschloddern und alle loben einen dafür 😀
      Liebe Grüße

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  22. Hi Karo, interessanter Artikel, gut geschrieben und informativ. Habe ihn zu Ende gelesen, obwohl das eigentlich gar nicht mein Thema ist…;-)

    Was mir noch einfiel: kann es sein, dass die Autor/innen vielleicht auch etwas mit der „Hassliebe“ zu ihren Figuren kokettierten? Ganz im Sinne: Bad news is good news (im Sinne der „Publicity“?)

    Danke übrigens auch fürs Mitlesen auf meinem Blog https://mutter-und-sohn.blog. Anderes Thema, aber unsere Begeisterung für Bücher teilen wir!:-)

    Herzlichen Gruß,
    Sunnybee

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    • Hallo Sunnybee 🙂 Das ist ja mal ein nettes Kompliment – danke Dir 🙂
      Das mit dem kokettieren mit der Hassliebe ist ein interessanter Gedanke. Könnte mir gut vorstellen, dass sowas in der heutigen Zeit extrem gut funktioniert. Bei Doyle hingegen glaube ich schon, dass sein Abscheu aufrichtig war 😀
      Viele Grüße

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  23. poirot hatte ich auch nie als den größten sympathieträger wahrgenommen. aber man muss einen protagonisten ja nicht immer zu 100% mögen, ecken und kanten können jemanden auch interessanter machen.
    schon länger nicht gelesen, aber mein problem an der reihe war vielmehr poirots sidekick, der zumindest in den ersten büchern – mehr hab ich nicht gelesen – oft einfältig rüberkommt. man fragt sich, warum sich jemand wie poirot überhaupt mit dem abgibt. ähnlich, wie die dümmliche watson interpretation der alten US holmes filme damals…

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    • Das habe ich auch nie verstanden… Vermutlich ist so ein Kontrast für Leser oder Zuschauer irgendwie interessant. Aber mich persönlich regen zum Beispiel die dümmlichen Watsons, die du ansprichst, extrem auf. Warum sollte ein Genie mit einem Trottel Verbrechen aufklären? Das ist doch total bescheuert…

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