Das notwendige Übel: Professor Moriarty

Sherlockianische Grüße, ihr Lieben! Die #bakerstreetblogs gehen heute in die zweite Runde! Passend dazu gibt es auch zwei verschiedene Themen auf unseren Blogs. Während die wunderbare Sabine drüben auf Ant1heldin einen Blick auf Frauenbilder und Frauenfiguren in Sherlock Holmes Originalen und Adaptionen wirft – schaut später unbedingt vorbei! – befasse ich mich heute mit einer Figur, die beinahe so fest mit Holmes verbunden ist wie der gute Dr. Watson. Bevor ich euch von ihm erzähle, schließt besser die Vorhänge und verriegelt die Türen – seine Augen und Ohren sind überall und seine Schergen lauern vielleicht mit Gewehren auf den Nachbarshäusern. Ihr wisst von wem ich spreche, nicht wahr? Ganz recht: Vom ‚Napoleon des Verbrechens‘ – Sherlocks Erzfeind.

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Wie der Erzfeind von Sherlock Holmes heißt, weiß natürlich jedes Kind: Professor Moriarty – ist doch klar! Selbst Menschen, die mit Sherlock Holmes nicht besonders viel am Hut haben, ist Moriarty ein Begriff. Man denke an einen berühmten Widersacher und er wird einer der ersten sein, die einem in den Sinn kommen. Er ist der Archetyp des kriminellen Genies, des Strippenziehers, des Königs der Verbrecher.
Seinen Ruf hat sich der Professor aber eigentlich gar nicht besonders hart erarbeitet – das darf man ruhig so sagen. In nur zwei der insgesamt 60 originalen Sherlock Holmes Geschichten spielt er tatsächlich eine Rolle und wird in 5 weiteren am Rande erwähnt. Für einen Erzrivalen ist das keine besonders gute Quote, oder?
Er ist außerdem bei weitem nicht der einzige Qualitätsbösewicht, mit dem die Sherlock Holmes Geschichten aufwarten können. Man denke da nur an den fürchterlichen Dr. Grimesby Roylott aus The Speckled Band, an Culverton Smith aus The Dying Detective oder an den widerwärtigen Erpresser Charles Augustus Milverton – bei jedem davon stellen sich einem die Nackenhaare auf. Warum also ist Moriarty der Widersacher, ohne den beinahe keine Adaption und kein Pastiche auskommt? Und warum ist er der eine Bösewicht, dessen Name jeder kennt? Kurzum: Was macht ihn zu Holmes‘ Erzfeind?

Erzfeind? Braucht man sowas überhaupt?

Every fairytale needs a good old fashioned villian. You need me, or you’re nothing.

Jim Moriarty, Sherlock

Jaja, am Ende läuft es immer auf das Eine hinaus: Der Kampf ‚Gut gegen Böse‘ – repräsentiert durch unsere Helden und ihre Widersacher. Das ist ein Motiv, das uns in der fiktiven Welt begegnet seit es Geschichten gibt. Der Schurke ist klassischerweise notwendig, um die Geschichte in Gang zu bringen, sie voranzutreiben, sie am Leben zu erhalten. Denn was wäre schon ein Held, der einfach durch die Welt spaziert ohne auf Probleme zu stoßen? Was würde ihn überhaupt zum Helden machen, wenn es nichts gibt, wogegen er kämpfen kann? Harry Potter hat seinen Voldemort, Frodo seinen Sauron, Gott seinen Satan. Und obwohl Sherlock Holmes sich in jeder Geschichte einem anderen Fall widmet und dementsprechend auch immer einen anderen Widersacher hat, bekommt auch er mit Professor Moriarty einen persönlichen Erzfeind verpasst. (Wobei ich denke, dass Holmes‘ eigentlicher Todfeind vermutlich eher die Langeweile ist.)
Der Meisterdetektiv ist deshalb auch gar nicht wirklich auf seinen zugewiesenen Erzfeind angewiesen. Er hat auch vor und nach ihm spannende und erfolgreiche Abenteuer absolviert. The Hound of the Baskervilles ist beispielsweise die bekannteste Holmes Geschichte und von Moriarty ist weit und breit keine Spur zu sehen…

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Das notwendige Übel

„You have probably never heard of Professor Moriarty?“ said he.
„Never.“

Dialog zwischen Holmes und Watson, The Final Problem

Eines muss man dem Professor allerdings lassen: Er hätte Sherlock Holmes tatsächlich beinahe den Garaus gemacht. In The Final Problem (1893) stürzen die beiden ‚Erzrivalen‘ nach einem erbitterten Kampf in die Tiefen des Reichenbach Wasserfalls – so denkt unser Erzähler, Dr. Watson, zumindest. Zehn Jahre später wird sich zwar herausstellen, dass nur der Professor tatsächlich zu Tode gekommen ist, aber das wussten die Leser (und vermutlich auch Arthur Conan Doyle) damals freilich noch nicht.
Dass die beiden Herren Erzrivalen sind, und dass Holmes überhaupt einen hat, erfuhr der Leser allerdings auch erst in dieser Geschichte. Vorher gab es keinen Mucks, keinen Hinweis, keine versteckte Andeutung auf ein kriminelles Genie, das die Strippen in der Londoner Unterwelt zieht. Und das hat einen guten Grund: Moriarty wurde einzig und allein erschaffen, um Holmes zu erledigen. Ich hatte an anderer Stelle schon einmal davon berichtet, dass Sir Arthur Conan Doyle seines Detektivs extrem überdrüssig geworden war. Er hatte schlicht und ergreifend keine Lust mehr, über ihn zu schreiben. Die Arbeit an den Detektiv-Geschichten hielt ihn, seiner Meinung nach, von wichtigeren Dingen ab und die Figur Holmes und das Eigenleben, das sie entwickelt hatte, war ihm ohnehin zuwider. Er wollte den Detektiv also irgendwie loswerden. Da aber die Öffentlichkeit so vernarrt in den Ermittler aus der Baker Street war, ging das nur auf eine einzige Art und Weise: Sherlock Holmes musste sterben. Dam, dam, DAM! Auftritt: Professor Moriarty – der Todfeind, von dem wir bis dato noch nie gehört haben.
Allerdings war auch der Bösewicht seinem Schöpfer nicht besonders viel wert. Dass er nicht besonders viele Gedanken an ihn verschwendet hat, sieht man schon allein daran, dass Doyle dem Bruder Moriartys denselben Vornamen verpasst hat: Beide heißen James Moriarty!
Der Professor ist nichts anderes als ein Mittel zum Zweck – eine Mordwaffe, wenn man so will. Quasi so nebenbei hat Sir Arthur Conan Doyle einen der bekanntesten Widersacher aller Zeiten erschaffen.

Der ‚echte‘ Moriarty

Genau wie bei Sherlock Holmes hat sich Sir Arthur Conan Doyle auch bei Moriarty an Vorbildern aus der realen Welt orientiert – was zweifellos für eine gewisse Glaubwürdigkeit des Charakters sorgt. Gleich mehreren Männern wird zugeschrieben, die Inspiration für den Professor gewesen zu sein. Einer davon ist Adam Worth – ein deutsch-amerikanischer Krimineller, den ein Scotland Yard Mitarbeiter als „the Napoleon of the criminal world“ beschrieben haben soll. Auch Jonathan Wild, einer der bekanntesten Verbrecher auf den britischen Inseln im 17 Jahrhundert, gilt als Vorbild für die Figur Moriarty. Mit seiner Bande von Dieben hielt Wild über lange Zeit ein Monopol auf die Verbrechen Londons inne, während er nach außen hin als Ordnungshüter auftrat. Der dritte im Bunde ist ein Astronomie- und Mathematikprofessor namens Simon Newcomb (ihr erkennt ihn an seinem diabolischen Blick im Foto oben). Ihm wird nachgesagt, die Karriere eines rivalisierenden Wissenschaftlers zu Fall gebracht zu haben. Neben diesen drei ‚Hauptverdächtigen‘ werden außerdem Carl Friedrich Gauss und George Boole hin und wieder ins Spiel gebracht. (Als Vorbild der Illustrationen von Sidney Paget gilt übrigens der Erzbischof von Westminster, Henry Edward Manning.)

Der Fürst der Unterwelt

He is the Napoleon of crime, Watson. He is the organizer of half that is evil and of nearly all that is undetected in this great city, He is a genius, a philosopher, an abstract thinker. He has a brain of the first order. He sits motionless, like a spider in the center of its web, but that web has a thousand radiations, and he knows well every quiver of each of them.

Holmes über Moriarty, The Final Problem

Dass Moriarty ein so einprägsamer Superschurke ist, liegt aber auch daran, dass er… nun ja… eben eigentlich gar nicht so viel macht. Er ist ein Charakter, der im Hintergrund die Fäden zieht, ohne sich selbst die Hände schmutzig zu machen und der sich hinter einer bürgerlichen Fassade verbirgt. Ein kriminelles Genie, das fast schon eine satanische Macht repräsentiert und die Geschicke der Unterwelt lenkt. Die schlangenähnlichen Attribute – wie der Tick, den Kopf von einer zur anderen Seite zu schlängeln – kommen nicht von ungefähr. Schon seit der Bibel und der Verbannung aus dem Paradies wissen wir: Die Schlange repräsentiert alles Böse dieser Welt.
Gleichzeitig zeigt Moriarty nach außen hin das Gebaren eines Gentlemans – sein erstes Zusammentreffen mit Holmes ist recht kultiviert, wenn man bedenkt, dass er Holmes am liebsten wie eine lästige Fliege zerquetschen würde. Ja, er hat später sogar den Anstand, Holmes noch einen Abschiedsbrief verfassen zu lassen, bevor die beiden sich am Reichenbach Wasserfall ihrem (oder zumindest Moriartys letztem) Gefecht widmen. Wie nett.

Wissen ist Macht

You know, it’s amazing how many supervillains have advanced degrees. Graduate schools should do a better job of screening those people out.

Sheldon Cooper, The Big Bang Theory

Der kriminelle Akademiker ist ein Phänomen, dem wir auch nach Moriarty noch häufiger in der Popkultur begegnen werden: Dr. Octopus, Dr. Doom, Dr. Hannibal Lector – ich bin sicher, euch fallen noch weitere ein. Sie stehen oft Helden gegenüber, die zwar ebenfalls genial sind, aber meist keinen akademischen Titel tragen, sondern sich ihr Wissen durch praktische Anwendung erarbeitet haben oder eben einfach von Natur aus genial sind.
Die Titel der Superbösewichte – egal ob Prof. oder Dr. – sollen für den Rezipienten einer solchen Geschichte vor allem eines gleich von vornherein klarstellen: Achtung, dieser Bösewicht ist ausgesprochen intelligent – und deshalb gefährlich. Conan Doyle macht bei Moriarty an diesem Punkt aber noch nicht Halt. Nein, dieser Bösewicht ist nicht einfach nur intelligent, sondern er ist so genial, dass seine Abhandlung The Dynamics of an Asteroid nicht rezensiert werden kann, weil es bei der Fachpresse niemanden gibt, der sie versteht. Sein Fachbereich ist außerdem ausgerechnet Mathematik. Genau das Gebiet, das so vielen Menschen in der Schule verhasst war. Endgegner Mathelehrer – wer kennt es nicht.
Sicherlich ist Intelligenz grundsätzlich etwas, das wir bewundern und attraktiv finden. Deshalb sind unsere Helden – genau wie Sherlock Holmes – ziemlich häufig Genies. Gleichzeitig ist hohe Intelligenz etwas, das uns einschüchtert. In den ‚falschen Händen‘ kann sie eine Waffe sein, mit der man Menschen manipulieren, austricksen, zum Narren halten, zu Fall bringen kann. ‚Wissen ist Macht‘ und ‚Macht korrumpiert‘ – dafür steht Moriarty wie kein zweiter.

Genie vs. Genie

“All that I have to say has already crossed your mind,“ said he.
„Then possibly my answer has crossed yours,” I replied.

Dialog zwischen Moriarty und Holmes, The Final Problem

Es ist nicht einfach, Sherlock Holmes ein Schnippchen zu schlagen. Sein Verstand, seine Methoden, seine Denkweisen machen ihn über den „normalen“ Kriminellen erhaben. Einen Verbrecher dingfest zu machen, bereitet ihm zumeist keine großen Probleme, Pläne durchschaut er in Minuten und Respekt hat er vor kaum einem Kriminellen. Bei Moriarty ist das anders. Er wurde erschaffen, um Holmes zu vernichten und musste ihm deshalb zwangsläufig ebenbürtig sein. Das gelingt im Falle von Holmes, dessen Waffe sein Verstand ist, eben nur durch jemanden, der mit den gleichen Waffen kämpft. Kurzum: Ein Genie, kann nur von einem Genie geschlagen werden. Daher sind sich Holmes und Moriarty auch sehr ähnlich – weshalb immer wieder die Theorie kursiert, sie wären dieselbe Person. Tatsächlich repräsentieren sie aber nur zwei Seiten einer Medaille. Der eine nutzt seine Intelligenz um Verbrechen aufzuklären, der andere um sie zu begehen: Consulting Detective vs. Consulting Criminal.
The Final Problem ist die erste Geschichte, in der wir den sonst so taffen, kühlen, schlagfertigen Holmes überhaupt erstmals ängstlich und nervös erleben. Ja, er fürchtet um sein Leben, wenngleich er trotzdem nicht umhinkommt, den Professor dafür zu bewundern, ihn in diese Situation gebracht zu haben. Die beiden zollen sich gegenseitig Respekt und man hat beinahe den Eindruck, sie wären froh, endlich einen würdigen Gegner gefunden zu haben. Hier sehen sich diese beiden Figuren mal nicht mit jemandem konfrontiert, dem sie drei Schritte voraus sind, sondern mit einem Kontrahenten auf Augenhöhe. Holmes fühlt sich, mehr als von allem anderen, von interessanten Problemen angezogen – und Moriarty stellt ihn vor ein großes, dickes, eben vor The Final Problem.
Es ist diese ambivalente Beziehung, die die Autoren von Fan-Fictions, Pastiches und Fernsehserien inspiriert und interessiert und die Moriarty daher immer wieder vor dem Verschwinden in der Versenkung bewahrt.

The Final Problem: Sterben, um zu überleben

Dass Holmes zunächst in Moriarty sein Ende gefunden hat und tatsächlich für lange Zeit von der Bildfläche verschwand, dürfte wohl aber letztendlich der entscheidendste Punkt für die Popularität des Superschurken sein. Der Aufschrei der damaligen Leserschaft war immens. Die Öffentlichkeit trauerte um ihren geliebten Detektiv und verfluchte Moriarty fast so sehr, wie sie es mit Autor Sir Arthur Conan Doyle tat. Die Tatsache, dass Holmes dann 10 Jahre später wieder quicklebendig aus der Torte sprang (April, April, ich bin gar nicht tot!), verstärkt den Mythos beider Charaktere nur noch weiter. Einer der Gründe, warum Moriarty so oft in Adaptionen auftaucht, liegt daher zweifellos darin, dass man die Geschichte von Holmes‘ wundersamer ‚Auferstehung‘ nicht ohne ihn erzählen kann.

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The Final Problem bietet außerdem einfach viel mit dem man arbeiten kann – sei es nun in einer filmischen Umsetzung oder in einem Pastiche-Roman: Dass Watson, nicht wirklich sieht was passiert, sondern nur mutmaßt; dass Holmes bereit ist, sein Leben zu opfern, um die Welt vom personifizierten Bösen zu befreien oder dass Holmes in Moriarty einen Gegner gefunden hat, der ihm ebenbürtig ist – all das sichert Moriarty einen Auftritt in beinahe jeder Adaption – und somit sein Überleben.
Denn dass Sherlock Holmes und seine Abenteuer einfach nicht aus der Popkultur wegzudenken sind, beruht nicht nur auf der hervorragenden Vorlage Sir Arthur Conan Doyles, sondern vor allem auch darauf, dass die Figur auf verschiedenste Art und Weise immer wieder zum Leben erweckt und neu erfunden wurde. In jeder Generation taucht der Detektiv wieder auf – sei es nun durch Theaterstücke, Filme, Radiosendungen oder Fernsehserien und Pastiches. Zwangsläufig wird so auch Moriarty, als sein bekanntester Widersacher, immer wieder neu interpretiert. In Nicholas Meyers Pastiche The Seven Percent Solution (Kein Koks für Sherlock Holmes) ist der Bösewicht Moriarty beispielsweise ein einfacher Mathelehrer und seine kriminellen Machenschaften nur das Produkt einer drogenbedingten Psychose des Detektivs; in BBCs Sherlock ein verspielter Psychopath, der die Welt brennen sehen will und in Elementary eine Frau, die sich Holmes gefügig macht, um ihn in die Drogenrausch zu treiben… (was, wie ich finde, eine ziemlich fragwürdige Darstellung ist – aber ich denke, dazu wird euch Sabine mehr erzählen.)

Bild2

Fakt ist in jedem Fall: Auch wenn Moriarty eigentlich nur erfunden wurde, um Holmes aus dem Weg zu räumen, sind die beiden in der Popkultur untrennbar miteinander verbandelt. Der nicht endende Strom von Adaptionen und Pastiches haucht dem Detektiv und damit auch zwangsläufig seinem „Erzfeind“ immer wieder neues Leben ein. Solange Holmes lebt, kann auch Moriarty nicht sterben. Hurra?

Was meint ihr? Ist Moriartys Ruf als Erzfeind gerechtfertigt? Und macht er seinen Job gut? Verratet es in den Kommentaren, mit einem eigenen Blogpost oder in den sozialen Netzwerken mit den Hashtag #bakerstreetblogs. Aber bevor ihr das tut, schaut doch erstmal bei Sabine vorbei und lest ihren Artikel über Frauenfiguren und Frauenbilder in Sherlock Holmes Geschichten und Adaptionen. HIER GEHT’S ZUM ARTIKEL.


Bilder: Public Domain, Wikipedia; Illustrationen: Sidney Paget

7 replies

  1. Ein echter Held braucht einen echten, ebenbürtigen Gegner. Wenn er immer der Überlegene wäre, würde deutlich das Salz in der Suppe fehlen. Erst, wenn der Held unter eigenen Opfern seinen Gegner besiegt, wird er wirklich ein Held. Das Prinzip funktioniert immer, siehe Superheldenfilme und die Sherlock-Filme – spannend wird es, wenn es knapp wird, und knapp wird es, wenn da jemand wirklich auf gleicher Ebene mitspielen kann. Meine Meinung deswegen: Wir brauchen Professor Moriarty! 🙂

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  2. Dem kann ich mich nur anschliessen. Dadurch, dass sie ebenbürtig sind und es dann auch noch endgültig wird (sollte es ursprünglich)… Außerdem gab es in keinem der Krimis bis dato so ein geheimes Netzwerk, so ein kriminelle und internatiolanle Organisation, ich glaube, dass war einfach auch etwas Neues (und ich meine keine Geheimdienst Geschichten, die gab es ja nun auch… u.a.mit Der Frau!) Selbst der endgültig letze Fall, als es um die nationale Sicherheit geht und ein „Sturm“ angekündigt wird, hat einen vergleichweise langweilingen Gegner. Da sticht Moriaty so hervor!
    Wieder ein schöner Artikel von Dir, viel Mühe.
    Liebe Grüsse
    Nina

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    • Hallo Nina 🙂 Stimmt, da sprichst du einen guten Punkt an: so ein kriminelles Supernetzwerk gab es wahrscheinlich vorher noch gar nicht in der Literatur.
      Ich bin ja ein großer Freund von Moriarty als Bösewicht, aber ich finde ein paar andere gute Bösewichte gab es trotzdem (Milverton allen voran) in den Holmes Geschichten. Aber ich verstehe vollkommen, warum Moriarty so polarisiert.
      Wie immer schön, von dir zu hören. Auf bald!

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  3. Hallo,
    ich fang ja erst an, mich im Holmes-Universum zu bewegen. Moriaty kenn ich eigentlich nur von den zwei berühmten Star-Trek-Folgen, in denen er mitspielt. Auch da kam er sehr vielschichtig rüber. Und was du schreibst, bestätigt das. Ich hab viel gelernt, danke für den tollen Artikel!

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