[Gelesen] Dust and Shadow – Sherlock Holmes jagt Jack The Ripper

wp-1489951762183.jpgVor ein paar Jahren habe ich mal eine Dokumentation über Jack The Ripper gesehen und war danach so verstört, dass ich einige Nächte lang nur mit eingeschalteter Nachttischlampe einschlafen konnte.
Nicht verwunderlich also, dass ich für gewöhnlich einen großen Bogen um Geschichten über die Whitechapel Morde mache.
Aber warum lese dann jetzt von den unzähligen Sherlock Holmes Pastiches ausgerechnet einen der genau diese Mordserie thematisiert?
Nun, zum einen weil Dust and Shadow: An Account of the Ripper Killings by Dr. John H. Watson von Lyndsay Faye recht gute Bewertungen erhalten hat und ich eine Schwäche für gute Pastiches habe und zum anderen weil ich dachte, dass ich mich mit einer Figur wie Holmes an meiner Seite recht sicher fühlen könnte. Es gibt ja so Charaktere die einem, weil man schon so viel Zeit mit ihnen verbracht hat, ein Zuhause-Gefühl oder eben eine gewisse Sicherheit vermitteln – und Holmes ist für mich definitiv einer davon. Außerdem schafft er es für gewöhnlich, Fälle zu lösen, an denen andere scheitern. Die Chancen auf ein Happy End (wenn man in Anbetracht dieses schrecklichen Falls überhaupt davon sprechen kann) standen also gut. Weiterlesen

Gelesen im Januar: Mimikry, Mord, Musik und Federvieh

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Mensch Kinder, wie die Zeit vergeht! Grad noch hat man sich darüber gefreut, das erste Mal korrekterweise 2017 statt 2016 in die Datumszeile geschrieben zu haben, da ist der erste Monat des neuen Jahres auch schon wieder vorbei.
Da die guten Vorsätze meist ohnehin den Neujahrskater nicht überleben, habe ich mir in diesen Jahr gar nicht erst die Mühe gemacht, welche zu formulieren. Abgesehen davon, dass ich mir auf Goodreads das Ziel gesetzt habe, 52 Bücher zu lesen. Kein allzu kniffliger Vorsatz, aber ich wollte auch nicht, dass ich mich zum Bücherkonsum zwingen muss. Lesen soll schließlich nicht zur Pflicht werden, sondern vor allem Freude bereiten – was im Lesemonat Januar definitiv der Fall war.
Zum Start ins neue Jahr gab es einen schönen, bunten Mix an unterschiedlichsten Geschichten: Ein Mann, auf der Suche nach seiner Freundin beginnt, sich selbst zu verlieren, ein Detektiv, der das macht, was er am besten kann: Morde aufklären, eine Dystopie, in der Musik das geschriebene Wort ersetzt, ein toter Jäger, der als Fasan wiedergeboren wird und zum Abschluss ein Superheld ohne Hose und ohne Kompetenz… Weiterlesen