Harry, Harry, Harry!

IMG_20170325_165426_229

Die liebe @queenstagram13 hat mich gestern auf Instagram gefragt, ob ich nicht mal die Harry Potter Sammlung aus meinem Bücherregal zeigen kann.

Na aber sicher! Hier sind sie, meine Schätze.

Vor ein paar Monaten habe ich mir – quasi als Weihnachtsgeschenk von mir an mich – alle Bände der neuen Bloombury Edition zugelegt, um endlich mal ein zusammenpassendes Set zu besitzen. Bis dato war, wie man sieht, alles irgendwie zusammengewürfelt. Aber im Endeffekt ist es natürlich egal ob Paperback, Hardcover, Erwachsenen-Edition, illustrierte Ausgabe, britisches, amerikanisches, oder deutsches Cover – ich liebe sie alle!

[Lesetipp] Magic 2.0 – Plötzlich Zauberer

IMG_20170323_215829_941 Was macht man wohl, wenn man zufällig herausfindet, dass die Welt nur eine Computersimulation ist und man die Parameter des eigenen Lebens dadurch relativ einfach verändern kann?
Martin Banks, der Held der Magic 2.0 Reihe von Scott Meyer, sorgt erstmal für ein volles Bankkonto. Nachvollziehbar.
Als die Wirtschaftspolizei dann droht, ihn wegen dieser mysteriösen Transaktion ins Gefängnis zu stecken, nutzt er das Programm, um ins mittelalterliche England zu fliehen, seine Programmierkenntnisse dort als Zauberei zu tarnen und fortan als Magier zu leben. Naheliegend.  Weiterlesen

[Gelesen] Dust and Shadow – Sherlock Holmes jagt Jack The Ripper

wp-1489951762183.jpgVor ein paar Jahren habe ich mal eine Dokumentation über Jack The Ripper gesehen und war danach so verstört, dass ich einige Nächte lang nur mit eingeschalteter Nachttischlampe einschlafen konnte.
Nicht verwunderlich also, dass ich für gewöhnlich einen großen Bogen um Geschichten über die Whitechapel Morde mache.
Aber warum lese dann jetzt von den unzähligen Sherlock Holmes Pastiches ausgerechnet einen der genau diese Mordserie thematisiert?
Nun, zum einen weil Dust and Shadow: An Account of the Ripper Killings by Dr. John H. Watson von Lyndsay Faye recht gute Bewertungen erhalten hat und ich eine Schwäche für gute Pastiches habe und zum anderen weil ich dachte, dass ich mich mit einer Figur wie Holmes an meiner Seite recht sicher fühlen könnte. Es gibt ja so Charaktere die einem, weil man schon so viel Zeit mit ihnen verbracht hat, ein Zuhause-Gefühl oder eben eine gewisse Sicherheit vermitteln – und Holmes ist für mich definitiv einer davon. Außerdem schafft er es für gewöhnlich, Fälle zu lösen, an denen andere scheitern. Die Chancen auf ein Happy End (wenn man in Anbetracht dieses schrecklichen Falls überhaupt davon sprechen kann) standen also gut. Weiterlesen

Dixit! [Corlys Themenwoche: Spiele]

Ha! Da habe ich ein entspanntes Wochenende mit Museums- und Buchhandlungsbesuchen und einem wunderbaren Spieleabend mit Freunden hinter mir und überlege gerade, wie daraus wohl eine Einleitung für einen Blogbeitrag bastle, in dem ich mich über das unlängst gespielte Lieblingsspiel auslasse, da entdecke ich plötzlich Corlys momentane Themenwoche zum Thema „Spiele.  Passenderweise möchte Corly nämlich heute wissen, welche Gesellschaftsspiele wir denn so mögen. Einleitung: Check.

Ich bin zwar nicht unbedingt der geselligste Mensch, aber wenn im Freundeskreis ein Spieleabend angekündigt wird, bin ich der erste der „Hier, hier, hier!“ schreit.
Im Grunde spiele ich dabei alles, was gerade auf den Tisch kommt. Am liebsten mag ich aber Spiele, bei denen man entweder mit Worten oder anderen Aktivitäten kreativ sein muss – Tabu oder Cranium zum Beispiel. Da ich außerdem über einen großen Vorrat an unnützem Wissen verfüge, mag ich auch Spiele wie Bezzerwizzer oder Trivial Pursuit sehr gern. Klassikern wie Cluedo oder Monopoly bin ich auch nicht abgeneigt – auch wenn danach für gewöhnlich der Haussegen etwas schief hängt. Und beim zugegebenermaßen etwas fiesen Cards Against Humanity habe ich einen Abend lang mal so dermaßen gelacht, dass ich am nächsten Tag den Muskelkater meines Lebens hatte. Man merkt also – dabei ist alles.
Dennoch gibt es ein Spiel, das es mir mehr als alle anderen angetan hat und das ich, sofern ich mit der Spielauswahl beauftragt wurde, ohne Frage aus dem Schrank ziehe: Dixit!

DSC_0170

Dieses wunderbare Spiel wurde von Jean-Louis Roubira, einem französischen Kindertherapeuten, entwickelt. Aber keine Angst, Dixit eignet sich auch für erwachsene Spieler hervorragend – nicht umsonst wurde es 2010 zum Spiel des Jahres gekürt. Weiterlesen

Gelesen im Februar | 2017

feat. Drama, Detektive, Teenager und das Ende der Welt

febby

Ein ungewöhnlicher Vertreter seiner Zunft, der Februar. Die Anzahl seiner Tage ist schwankend und selbst im längsten Fall bleibt er immer noch hinter den anderen Monaten zurück… Falls ihr euch mal gefragt habt, warum das eigentlich so ist und nicht der Dezember die wenigsten Tage hat: Der römische Kalender begann ursprünglich im März – das erklärt auch, warum die Monatsnamen September, Oktober, November und Dezember die Zahlen 7, 8, 9 und 10 enthalten. Dementsprechend war der Februar also der letzte Monat des Jahres und bekam deshalb die Anzahl von Tagen, die übrig blieb.
Aber genug der Fun-Facts. Es soll hier schließlich um Bücher gehen. Und obwohl der Februar nun ein paar Tage kürzer war als die restlichen Monate, hatte das recht wenig Auswirkung auf mein Lesepensum. Vermutlich weil mich die Bücher, die ich gelesen habe, kontinuierlich am Ball gehalten haben. Sei es, weil mich das Schicksal zweier Teenager im zweiten Weltkrieg mitgerissen hat, weil echte Meisterdetektive am Werk waren, weil eine Gruppe von Halbstarken ein waghalsiges Spiel spielten, dessen Sinn sich mir nicht erschloss, oder weil ein junger Mann nicht sicher war, ob er die Welt untergehen lassen soll… Weiterlesen

Trödelkunst trifft Popkultur

In der Vorweihnachtszeit war ich gemeinsam mit Freunden in ein Restaurant namens ‚Sauerkraut‘ eingekehrt. Man serviert dort einen Mix aus guter, traditioneller Küche und Fastfood, dabei allerdings immer die moderne Note im Blick behaltend: Bratwurst-Tapas, Kalbsrouladen mit Wasabi, Hot Dog Crêpes – eben was man so erwartet in Berlin Mitte. Natürlich hätte mich diese ungewöhnliche Speisekarte allein schon faszinieren müssen aber ich war die meiste Zeit über abgelenkt von den Bildern, die die Wände des Etablissements zieren. Was auf den ersten Blick nach Landschaftsmalerei aussieht, die man in verstaubten Rumpelkammern finden würde, offenbarte beim zweiten Blick doch einige recht ungewöhnliche Elemente. Man stelle sich beispielsweise eine idyllische Berglandschaft vor, in der plötzlich Godzilla auftaucht.
Ich war zwar direkt begeistert, hatte aber leider nicht die Geistesgegenwart, den Kellner nach dem Namen des Künstlers zu fragen – eventuell hatten ein, zwei Drinks mit dieser Vergesslichkeit zu tun. Deshalb begab ich mich nach der Heimkehr in den Weiten des Internets auf die Suche nach dem Kunstwerk und dem Künstler. Aber um es kurz zu machen: Ich habe nicht herausgefunden, wer die Bilder im ‚Sauerkraut‘ gemalt hat. Es war mir allerdings auch irgendwann egal, da mich Suchanfragen wie „Godzilla Landscape Painting“ schnell zu Dave Pollot führten, durch dessen großartige Geekkunst sich alle weiteren Suchanfragen ohnehin erübrigten. Ich hatte gefunden, wonach ich gesucht hatte: Bilder aus Omis guter Stube gemixt mit Elementen der Popkultur. Heureka! Weiterlesen

Wer wird der nächste Doctor? (Haltlose Spekulationen)

So. Seit letzter Woche ist es raus: Peter Capaldi verlässt Doctor Who nach Staffel 10. Ich persönlich finde das zwar sehr schade, weil Capaldi in meinen Augen einen hervorragenden Doctor abgibt (persönliches Ranking in aufsteigender Reihenfolge: Smith, Eccleston, Capaldi, Tennant), aber auf der anderen Seite ist jetzt wenigstens mal wieder was los im Whoniversum. Gerüchte, Mutmaßungen, Spekulationen. Es gilt, die große Frage zu klären: Wer wird zukünftig die TARDIS steuern? Wetten werden noch angenommen! Wer will nochmal wer hat noch nicht?

Nachdem Doctor Who in den letzten Jahren und speziell nach dem Ausstieg von Matt Smith an Zuschauern verloren hat, vermute ich, dass die gesamte Show nach Staffel 10 ein kleines Makeover erhält. Genau der richtige Zeitpunkt, denn es steht nicht nur ein Doctor-Wechsel an, sondern Chris Chibnall wird nach dem Ende der kommenden Staffel auch Steven Moffat als führenden Drehbuchautor ablösen. Weiterlesen

Gelesen im Januar: Mimikry, Mord, Musik und Federvieh

beitragsbild-gelesenjanuar-neu

Mensch Kinder, wie die Zeit vergeht! Grad noch hat man sich darüber gefreut, das erste Mal korrekterweise 2017 statt 2016 in die Datumszeile geschrieben zu haben, da ist der erste Monat des neuen Jahres auch schon wieder vorbei.
Da die guten Vorsätze meist ohnehin den Neujahrskater nicht überleben, habe ich mir in diesen Jahr gar nicht erst die Mühe gemacht, welche zu formulieren. Abgesehen davon, dass ich mir auf Goodreads das Ziel gesetzt habe, 52 Bücher zu lesen. Kein allzu kniffliger Vorsatz, aber ich wollte auch nicht, dass ich mich zum Bücherkonsum zwingen muss. Lesen soll schließlich nicht zur Pflicht werden, sondern vor allem Freude bereiten – was im Lesemonat Januar definitiv der Fall war.
Zum Start ins neue Jahr gab es einen schönen, bunten Mix an unterschiedlichsten Geschichten: Ein Mann, auf der Suche nach seiner Freundin beginnt, sich selbst zu verlieren, ein Detektiv, der das macht, was er am besten kann: Morde aufklären, eine Dystopie, in der Musik das geschriebene Wort ersetzt, ein toter Jäger, der als Fasan wiedergeboren wird und zum Abschluss ein Superheld ohne Hose und ohne Kompetenz… Weiterlesen

Perfektes Chaos: Dirk Gently’s Holistic Detective Agency

Es gibt wohl kaum eine Figur, die in der fiktionalen Welt so oft aufgegriffen wird, wie die des Detektivs. Mir persönlich kommt das sehr gelegen, denn ich mag Detektivgeschichten – egal ob nun für den NCIS, das FBI, Scotland Yard oder auf eigene Faust ermittelt wird. Natürlich habe ich unter den Detektiven den einen oder anderen Favoriten, aber da mein Lieblingsdetektiv Nr. 1, Sherlock, ja nun (zumindest vorläufig) von der Serienleinwand verschwunden zu sein scheint, war ich auf der Suche nach einem neuen Verbrechensbekämpfer meines Vertrauens. Und ich denke, ich habe ihn nun gefunden. Weiterlesen