[Erster Eindruck] Doctor Who, Staffel 10

ACHTUNG: Dieser Artikel enthält SPOILER. Aber nur kleine bis mittelschwere.

Hach, wie habe ich es vermisst, das unverkennbare Geräusch der startenden TARDIS. Eine gefühlte Ewigkeit musste der geneigte Whovian auf neue Abenteuer in Raum und Zeit warten. Doch nun sind sie alle wieder da: Der Doctor, sein Sonic Screwdriver, die Monster und die TARDIS. Als Sahnehäubchen auf diesem illustren Zeitreise Eisbecher gibt es mit der neuen Staffel außerdem eine neue Gefährtin für den Doctor. Yihaaa! Das wurde ja auch mal Zeit. Denn des Doctors letzte Begleiterin, Clara, hatte in meinen Augen ihre Zu-Bett-Geh-Zeit maßlos überzogen und mich gegen Ende ihres dreistaffeligen Auftritts gleichermaßen gelangweilt und genervt.

Die erste Folge der neuen Staffel nimmt sich erstmal ausreichend Zeit, um uns Bill Potts (Pearl Mackie), das neue Gesicht in der TARDIS, vorzustellen.
Sie arbeitet in der Cafeteria einer Universität, an der der Doctor mittlerweile unterrichtet. Nachdem unser Timelord ihr Privatunterricht gibt (nicht in der versauten Art und Weise), landet sie allerdings über kurz oder lang in der TARDIS. Man kennt das ja.
Bill ist im Grunde ein recht klassischer Doctor Who Begleiter: Jung, weiblich, sympathisch, Waisenkind, relativ ereignisloses Leben, perspektivloser Job und ein Hang dazu, zu sagen, was ihr gerade durch den Kopf geht. Sie erinnert mich dabei recht stark an frühere Gefährten des Doctors, wie Rose Tyler oder Donna Noble. Das ist durchaus positiv gemeint, denn die beiden sind eindeutig meine Favoriten (abgesehen von Captain Jack vielleicht, aber der läuft außer Konkurrenz).
Im Vorfeld gab es bereits einiges Getöse um Bills Sexualität. Denn sie geht als erster homosexueller Companion in die Doctor Who Annalen ein – was im Jahr 2017 eigentlich nicht so sonderlich revolutionär wirken sollte…
Damit wir das auch ja nicht übersehen, wird das in der ersten Folge auch direkt in den Fokus gestellt: Bill verguckt sich in eine Studentin. Blöd nur, dass Heather – so heißt die junge Dame – einer mysteriösen Pfütze zum Opfer fällt bevor sich echte Liebe entwickeln kann.
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Perfektes Chaos: Dirk Gently’s Holistic Detective Agency

Es gibt wohl kaum eine Figur, die in der fiktionalen Welt so oft aufgegriffen wird, wie die des Detektivs. Mir persönlich kommt das sehr gelegen, denn ich mag Detektivgeschichten – egal ob nun für den NCIS, das FBI, Scotland Yard oder auf eigene Faust ermittelt wird. Natürlich habe ich unter den Detektiven den einen oder anderen Favoriten, aber da mein Lieblingsdetektiv Nr. 1, Sherlock, ja nun (zumindest vorläufig) von der Serienleinwand verschwunden zu sein scheint, war ich auf der Suche nach einem neuen Verbrechensbekämpfer meines Vertrauens. Und ich denke, ich habe ihn nun gefunden. Weiterlesen

Sherlock Staffel 4: Top oder Flop?

ACHTUNG: Dieser Artikel enthält Spoiler. Ziemlich saftige sogar.

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Guess who’s back (back, back)? Back again (‚gain, ‚gain)? Sherlock’s back (back, back)!
Tell a friend? Oder lieber nicht?

Drei Jahre haben wir gewartet. DREI. JAHRE! Genug Zeit, vielleicht sogar zu viel, um sich über den einen oder anderen Plot Gedanken zu machen. An east wind is coming. IOUIt’s not a game anymore. Theorien. Ungeduld. Gerüchte. Hype. Hate. Johnlock!

Did you miss me?
Yes, we did.

Und dann, endlich: Drei glorreiche Sonntagabende mit Sherlock und John! Aber so langsam wie es kam, so schnell war es auch wieder vorbei, unser kleines Intermezzo mit dem Doktor und dem Detektiv. Hat sich das lange Warten dafür tatsächlich gelohnt? Weiterlesen

Sherlock Staffel 4: Spekulieren mit Sir Arthur Conan Doyle

Die Weihnachtsgans ist noch nicht mal richtig verdaut, da steht auch schon die nächste Festivität ins Haus: Der Start der neuen Sherlock Staffel am 01.01.2017.
Und es wird ja auch langsam Zeit, denn gewartet haben wir wirklich genug. So langsam wollen wir es dann jetzt doch mal wissen: Ist Moriarty tot? Bekommen Mary und John wirklich ein Baby? Gibt es einen dritten Holmes Bruder? Und warum sieht im Trailer alles so düster aus?

Fragen über Fragen und keine Antworten. Nur warten, warten, warten.
Mit dieser gefühlt endlosen Wartezeit geht jeder Sherlockianer bekanntlich anders um. Ich persönlich habe die letzten drei Jahre damit verbracht, mich in puncto Holmes weiterzubilden und die Originalgeschichten von Sir Arthur Conan Doyle zu lesen, oder besser gesagt, zu verschlingen. Eindeutig eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Mittlerweile bin ich deshalb nicht mal mehr sicher, wen ich eigentlich lieber mag: den klassischen Holmes oder die moderne Cumberbatch Interpretation. Ganz sicher weiß ich aber: Wer die alten Geschichten liest, hat eine gute Basis für aktuelle Spekulationen. Was verraten uns Doyles Geschichten also über die neue Staffel? Weiterlesen