Gelesen im November

Ich weiß, wir alle schielen schon mit einem Auge auf die Weihnachtsgans, die Ende Dezember auf uns wartet, aber ich möchte noch einmal kurz innehalten und einen kurzen Blick zurück in den November werfen.
Was die Lektüre betrifft war der letzte Monat vielleicht der beste des Jahres. Meinen eigenen Geschmack habe ich bei der Bücherauswahl wirklich ausgesprochen gut getroffen – was durchaus nicht immer der Fall ist. Ja okay, auch im November war ein Buch dabei, das mich weniger begeistert hat. Aber der Rest? Gut bis großartig!

Blake Crouch – Dark Matter (Dark Matter – Der Zeitenläufer)

Schon ewig hat mich dieses Buch im Bookshop meines Vertrauens angelacht.  Mindestens dreimal hatte ich es in der Hand und habe es dann doch wieder zurück ins Regal gestellt. Bis ich dann irgendwann mal die Widmung gelesen habe: „For anyone who has wondered what their life might look like at the end of the road not taken.“
Naaaa? Wer hat Lust auf eine existentielle Krise?
Offenbar ich. Weiterlesen

Fantastic Beasts and Where to Find Them

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Als ich hörte, dass man Fantastic Beasts und Where to Find Them verfilmen wollte, war ich, wie viele andere, zunächst ausgesprochen skeptisch. Wie zur Hölle sollte man aus einem ganze 42 Seiten umfassenden Lexikon einen guten zweistündigen Kinofilm machen?
Aber als während der Produktion immer mehr Details ans Licht kamen – dass die Königin, J.K. Rowling, persönlich das Drehbuch schreibt, dass Harry Potter Regisseur David Yates Regie führt und nicht zuletzt dass der Oscar prämierte, sympathische und im Großen und Ganzen einfach wunderbare Eddie Redmayne die Titelrolle übernehmen wird – verflüchtigten sich meine Bedenken langsam und verwandelten sich in Vorfreude. Wohlgemerkt versuchte ich diese im Zaum zu halten. Denn es ist natürlich so, dass der, der sich übermäßig freut auch übermäßig enttäuscht werden kann…

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